Seit fünf Jahren arbeitet der Kirchengemeinderat mit dem Denkmalschutz an einer Lösung für eine sichere Treppe auf die Emmelsbüller Empore. Jetzt haben wir eine genehmigte Lösung gefunden und die Arbeiten machen gute Fortschritte. Die Sakristei erhält dafür zur Nordseite eine Trennwand, da hinter liegt dann der Raum für ein Treppenhaus.

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Das Treppenhaus wird vom Eingangbereich vor der Sakristei betreten. Ein neuer Türdurchbruch in hervorragender Maurerarbeit ist geschaffen worden. Von hier aus geht es auf ein Podest und dann rechts herum, auf einer normgerechten Treppe, nach oben. Auf der Empore werden erhebliche Veränderungen stattfinden: Es wird der Urzustand aus der Bauzeit der Empore wiederhergestellt. Diese denkmalschutzliche Maßnahme geschieht zum Schutz der wertvollen Orgel und sie verteuert die Baumaßnahme ziemlich. Die bisherigen seitlichen Wände der Orgeleinhausung wurden abgebaut und die Deckenverkleidung des Tonnengewölbes aus der Zeit von 1900 abgenommen und farblich dem vorderen sog. Emmelsbüller Wolkenhimmel angeglichen. Der Fußboden der Empore hatte drei verschieden Ebenen, auch sie werden vereinheitlicht. Alle Arbeiten werden in der Aufsicht des Kirchenkreises und von Firmen der Umgebung durchgeführt. Für die Kirchengemeinde ist diese Baumaßnahme eine wirklich große finanzielle Herausforderung. Sie wird unterstützt durch zwei Aktionen vor einigen Jahren, in denen Emmelsbüller Bürger spendeten und wir erhoffen uns weitere Zuwendungen. Die Verkleinerung der Sakristei wird durch den Abbau des alten Treppenhauses fast ausgeglichen.

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