Überlebenskampf für unsere Schulkinder in Uganda!

Während in Deutschland die meisten Schulen und Kindertagesstätten aus den Corona-Einschränkungen wieder schrittweise in den Normalstatus zurückkehren, ist die Situation in Uganda noch sehr schwierig. Nein, die Zahlen der (registrierten) Infizierten ist nicht das Problem und Genaues weiß bei den mangelhaften Tests ja ohnehin niemand. Aber die Lage an den meisten Schulen ist aufgrund mangelhafter Hygieneverhältnisse (Wasser, Toiletten usw.) so bedenklich, dass auf unbestimmte Zeit alle Schulen und ähnlichen Einrichtungen von der Regierung vorsorglich geschlossen wurden. Unseren Babies und Kleinkindern im Lebenshaus geht es da gut, weil alle Betreuerinnen samt Krankenschwestern da blieben, wir über gutes Wasser verfügen und jetzt existenznotwendige frische Lebensmittel von unseren eigenen Gärten ausreichend vorhanden sind. Anders ist es aber mit unseren Schulkindern, die Schwester Maria mit ihrem Team rechtzeitig von den Schulen wegholen und in Ersatzfamilien bringen lassen konnte. Diese waren ja schon länger immer zur Aufnahme der Kinder (im eigenen Clan!) bereit, was jetzt auf Monate erhalten bleiben muss.

 

Gott sei Dank bin ich nicht so - wie ... Wie oft wurde dieser Satz in dieser Woche gesprochen, gedacht, gefühlt... Von mir – von anderen – von euch vielleicht auch? - Gott sei Dank bin ich nicht so wie - na ja, wie dieser Verschwörungstheoretiker, der erst auf Ermahnung seine Mund-Nasen-Bedeckung aufsetzt und wirklich meint Corona wäre eine Erfindung der „gesteuerten Medien”. – Gott sei Dank bin ich nicht wie der Vater, der wenn er mal von der Arbeit daheim ist, dann nur am Handy ist, selbst unterwegs mit Kinderuagen oder auf dem Spielplatz, anstatt sich seinen Kindern zu widmen.

Liebe Gemeinden

der 4 Bülls!
Krankenhausbesuche waren mir bisher in meiner Tägkeit als Pastor immer sehr wichg – so versuchte ich in regelmäßigen Abständen das in der Nähe gelegene Krankenhaus für Seelsorgebesuche aufzusuchen.
 So hatte ich es die ersten Monate meiner neuen Tägkeit in den vier Bülls auch mit dem Krankenhaus in Niebüll gehalten.
 An der Anmeldung lag eine Pastorenliste bereit, in der alle Menschen, die der evangelischen Kirche angehören, nach Orten sortiert aufgeführt waren.
 So wusste ich Bescheid und konnte Besuche machen und habe auf diese Weise
 einige meiner Gemeindeglieder kennenlernen können (und auch von mancher Not erfahren).


Vor einigen Wochen allerdings erhielt ich an der Anmeldung im Krankenhaus die Auskunft, dass mir keine Namen genannt werden dürfen, da niemand der im Krankenhaus befindlichen Patienten unterschrieben habe, dass er oder sie den Besuch eines Pastors wünsche. Auf mein etwas überraschtes Nachfragen hin wurde ich auf die neue Datenschutzrichtlinie hingewiesen, und mir wurde erklärt, dass es vor einiger Zeit eine Beschwerde eines Patienten gegeben habe, der ohne sein Einverständnis von einem  Pastor besucht worden sei. So muss jetzt immer schriftlich eine Einverständniserklärung vorliegen.
 Da aber viele Patienten mit der Notfallambulanz eingeliefert würden und die Aufnahme sehr schnell erfolgen müsse, würde nur selten danach gefragt, ob man einen Besuch durch den Pastor wünsche oder nicht.
Insofern habe ich zwei Bitten an Sie: Wenn Sie gerne im Niebüller Krankenhaus durch mich besucht werden möchten, bitten Sie doch am besten einen Angehörigen oder Bekannten mich über diesen Wunsch zu informieren. Das kann mündlich, telefonisch oder per Email erfolgen, und ich versuche dann baldmöglichst einen Besuch zu machen. Bei Kliniken, die weiter weg liegen, schaffe ich das nicht immer so zeitnah, aber auch da dürfen Sie mir gerne eine Information geben, wenn Sie einen Besuch durch mich wünschen. Geben Sie auch gerne im Niebüller Krankenhaus selber Bescheid, dass Ihnen ein Pastorenbesuch recht wäre, dann werden Sie in besagte Liste aufgenommen, in die ich Einblick nehmen darf. Ansonsten habe ich keine Chance an die nötigen Informationen heranzukommen!
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Ihr Pastor Gerald Rohrmann

Kleiner Bazar in der Emmelsbüller Kirche:

Beachten Sie doch bitte unsere neue Errungenschaft im Eingangsbereich der Emmelsbüller Kirche.
Michaela Rohrmann, die Ehefrau von Pastor Rohrmann, und Regina Stein haben hier gegen eine Spende schöne Angebote eingestellt.

Christian Sibbern Melfsen

Geschichte der Christian-Albrechts-Köge 1680 – 1900 und des Dagebüller Koogs

Erstmals erscheint damit der vollständige Text der sechs Bände aus dem handschriftlichen Original, transkribiert von Klaus Vahlbruch (Hrsg.)*, mit ausführlichem Anhang, Abbildungen, Worterklärungen, Personenregister,

Einführung: „Eine Annäherung Ein Bild von einem Mann“ über den Autor, den Koogsinspektor Christian Sibbern Melfsen (1841-1919)

 

Aus dem Inhalt:

Christian Sibbern Melfsen wirkte 1870–1916 als Koogsinspektor für den Alten und den Neuen Christian-Albrechts-Koog sowie den Dagebüller Koog. Er hinterließ sechs handschriftliche Bände über die Gewinnung der Köge, die hier erstmals vollständig als Transkription in einem Band erscheinen. Für die ganze schleswig-holsteinische Westküste liegt damit ein exemplarisches Werk vor, das bis in alle Einzelheiten das über 300 Jahre währende Ringen mit der Nordsee sowie die vielfältigen Auseinandersetzungen mit der wechselnden Landesherrschaft beschreibt. Alle Einflüsse und Bedingungen der mit besonderen Vorrechten und Privilegien ausgestatteten Koogsbewohner werden detailliert wiedergegeben.

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