Liebe Gemeindeglieder,

 

für diesen Sonntag habe ich mir überlegt, Euch hier ein Faltblatt mit einer Andacht als Begleitung zum Gottesdienst anzubieten.
Als Ergänzung für diejenigen, die nicht an der Übertragung teilnehmen können.

 

Hier der Flyer zum Gottesdienst: Andacht zu Ruth 1,16-17

 

Seid behütet

Euer Pastor Gerald Rohrmann

Nun ist er eingeführt, der neue US-Präsident, der Inauguration-Day verlief friedlich, wenn auch so ganz anders als sonst aufgrund der Corona-Pandemie. Und Joe Biden leistete den Amtseid. Mit der Hand auf einer Bibel. Einer zugeschlagenen Bibel – manche der Vorgänger hatten die Bibel auch aufgeschlagen gehabt, auf einer bestimmten ihnen wichtigen Stelle. Und es gab sogar US-Präsidenten, die beide Hände je auf eine aufgeschlagenen Bibel legten, an zwei verschiedenen Stellen aufgeschlagen weil ihnen zwei Bibelverse sehr wichtig waren. Welche Bibelstelle hätte Joe Biden denn wählen können? Vielleicht Matthäus 5, Vers 34 und Vers 37, wo Jesus entschieden sagt: „Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt … Eure Rede sei Ja, ja und nein, nein“. – Damit erinnert uns Jesus ja gerade daran, dass wir immer bei der Wahrheit bleiben sollen und jedes Wort von uns echt und mit dem Herzen geprüft sein soll, auch in all seinen Auswirkungen, die es hat, wie ein Schwur. Und dass wir uns fern halten sollen von allen fake news, in denen sich ein gewisser Amtsvorgänger ja sehr gefiel. – Oder ein Vers aus dem Johannesevangelium: „Ich bitte für sie, dass sie alle eins sind.“ (Johannes 17,21).

Die Kirchengemeinderäte haben entschieden: keine Präsenzgottesdienste während des harten Lockdowns (außer Nis Puk mit Schnelltests, und Beerdigungen). Das bedeutet, dass wir so lange Gottesdienste nur digital als Live-Stream auf der Homepage anbieten können.

An Heilig Abend entfällt der Gottesdienst um 14.00 Uhr in Galmsbüll und der um 17.00 Uhr in Horsbüll, um 15.30 Uhr wird aus der Emmelsbüller Kirche ein Familiengottesdienst gestreamt, um 22.00 Uhr kommt die Christnacht online aus Klanxbüll, am 1. Feiertag der Gottesdienst um 17.00 Uhr online aus der Emmelsbüller Kirche. An Silvester wird um 17.00 Uhr der Silvestergottesdienst aus der Galmsbüller Kirche gestreamt, an Neujahr um 17.00 Uhr der Neujahrsgottesdienst aus der Horsbüller Kirche.

Einwahl über die Homepage kirche-emmelsbuell-neugalmsbuell.de

An den Kirchen soll in einer Laterne, wenn das Wetter es zulässt, das Licht von Bethlehem und eine Andacht von Pastor Rohrmann bereitliegen . An Heilig Abend laden wir um 20.00 Uhr ein, alle an unseren Haustüren die Lieder: Stille Nacht und O du fröhliche zu singen!

Bei Seelsorgewünschen, Abendmahlswunsch oder dem Wunsch nach den Weihnachtspredigten von Pastor Rohrmann bitte gerne Pastor Rohrmann kontaktieren, Tel. 04665-232308 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gemeindepraktikant Andrei Heit

Moin,

 

ich heiße Andrei Heit, bin 37 Jahre jung, verheiratet und studiere zurzeit am Bibelseminar Bonn Theologie.

Im Juli werde ich ein Praktikum im hohen Norden ausführen.

Aufgewachsen bin ich in Klanxbüll und kenne somit den Norden ganz gut. Von meiner Mutter, der Dorfschneiderin aus Klanxbüll habe ich erfahren, dass wir einen neuen Pastor in Klanxbüll haben und ich dachte mir, frag nach, ob es möglich ist ein Praktikum dort zu machen. Sieh da, es ist möglich.

Ich freue mich schon auf eine Interessante, abwechslungsreiche und herausfordernde Zeit, vor allem, wenn ich bedenke, in welchen Zeiten wir momentan leben.

Viele Ereignisse überschlagen sich förmlich seit Beginn dieses Jahrs, doch eine Konstante haben wir, das Wort Gottes und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, der ein Fels für uns Menschen in stürmischen Zeiten ist! Auf eine gesegnete Zeit bei euch.

 

 

Bis bald

Andrei Heit

 

 

Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt.

Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!

 

Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

 

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet. In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.

 

Die Glocken erinnern: Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise. Es ist gut, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen! Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?

 

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen. Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.

 

Die kürzeste Definition von Religion ist: Sich zurückbinden an das, was trägt und hält!

 

Weitere Informationen: http://aktuell.nordkirche.de/

#hoffnungsläuten

19.3.2020:

Letzte Woche waren wir noch in der Kirche: unsere elf Konfirmandinnen und Konfirmanden und ich.

Wir probten für den Vorstellungsgottesdienst Ende April. Klar, wussten wir auch da schon nicht, ob der Termin bleiben kann, ob die Konfirmationen verschoben werden müssen. Unsere Freizeit Ende März hatte ich da schon abgesagt. Aber wir probten.

Und es ging eigentlich für die erste Mikrofonprobe in der Kirche echt schon ganz gut. Heute fällt der Unterricht aus. Wobei - ich werde unsere Jugendlichen bitten in unserer Gruppe wenigstens ein Lebenszeichen von sich zu posten. Wie es ihnen gerade geht.

Auch für sie ist es ja gerade nicht so einfach: da wollten Verwandte zur Konfirmation aus dem Ausland extra anreisen im Mai. Manche haben jetzt Geburtstag und dürfen nicht groß feiern, keine Freunde einladen, vielleicht sogar nicht einmal Oma und Opa besuchen, aus Angst sie anstecken zu können. Die Ferien sind lang, aber richtig was unternehmen wie sonst geht auch nicht. Und doch heulen sie eben gerade nicht herum. Mancher packt daheim an in der Landwirtschaft: die muss weitergehen. Nutzt die Zeit um sich um das eigene Pferd zu kümmern. Entdeckt neu Radfahren - einfach mal raus zum Deich.

Soziale Netzwerke dienen dem Austausch. Schulaufgaben, von den Schulen online gestellt, sind ja auch noch zu bewältigen. Und vielleicht werden sie bald in der Nachbarschaft gebraucht, wenn der eine, die andere vielleicht Alleinstehende in Quarantäne ist und eine Einkaufshilfe benötigt. Oder nehmen schon jetzt ihren Großeltern das Einkaufen ab.- Das Beste draus machen.

Schreibt sich leicht, wenn man sein Gehalt weiter bekommt und nicht in Quarantäne steckt. Und doch ist es wohl das einzig Produktive, was wir jetzt tun können. In den Kirchen staunen wir, dass Online-Formate auch auf dem Land plötzlich funktionieren. Ein Freund bietet jetzt einen Friesisch-Kurs an, jeden Tag in einer Videokonferenz: wie stark ist das denn, das wollte ich doch immer lernen und meinte keine Zeit zu haben. Jetzt ist Gelegenheit von daheim aus!

 

- Das Beste draus machen. Das wünsche ich uns allen. Gott ist Spezialist dafür!

 

Was wir Dummes tun, er versucht zu retten, was zu retten ist. Aus Karfreitag wird Ostern. Aus Schuld Versöhnung.

 

"Ihr gedachtet es böse zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen." (1. Mose 50,20) - so sagt Josef seinen Brüdern, die ihm böse mitspielten, aber am Ende macht Gott daraus eine Geschichte der Rettung für alle.

Der Virus spielt uns böse mit - lasst uns Gott bitten, aus dem, was wir gerade nicht ändern können, doch noch etwas Hoffnungsvolles entstehen zu lassen. Wir können daran mitwirken!

 

- Schafft den Tag gut und seid gesegnet!

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