Pastor Sören Zastrow verlässt den Pfarrbezirk ...

... unserer drei Kirchengemeinden zum 30. September 2017

 

Die Verabschiedung in Klanxbüll

Am Donnerstag, 28. September, wurde Pastor Sören Zastrow im Gottesdienst in der Klanxbüller Kirche feierlich verabschiedet. Pastor Asmussen, Stellvertreter des Propsten, entpflichtete ihn von seinem Amt in unseren Gemeinden. Im Namen der drei Kirchengemeinden übergab Wilhelm Harfert, Vorsitzender der KG Klanxbüll, Pastor Zastrow als Abschiedsgeschenk eine Editionsbibel in einem von Klaus Meine illustrierten Schuber. Viele Gäste waren gekommen und verweilten nach dem Gottesdienst im Altar an den Stehtischen bei kleinen Snacks. Klanxbülls Bürgermeister Friedhelm Bahnsen dankte für die gute Zusammenarbeit.


Abschiedsworte von Pastor Zastrow:

Liebe Gemeinden,


Sie werden es sicher schon gehört oder gelesen haben: Ab dem 1. Oktober 2017 habe ich eine neue Aufgabe als Gemeindepastor in der Kirchengemeinde Hennstedt in Dithmarschen übernommen. D.h. ich werde die Gemeinden der "4­Bülls" zum 30. September 2017 verlassen. Ich gehe dabei mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits freue ich mich auf meine neue Aufgabe, auf neue Begegnungen und die neue Gemeinde. Andererseits werden mir die "4 Bülls" sehr fehlen. Ich habe in den 1 1/2 Jahren meiner Amtszeit viele Begegnungen gehabt, die mich sehr geprägt haben. So sind mir besonders die Amtshandlungen mit ihren Gesprächen, die vergnüglichen Geburtstagsnachmittage der Senioren, die große Osteraktion in diesem Jahr, die Arbeit mit den Konfirmanden und die sonntäglichen Gottesdienste im Gedächtnis geblieben. Ich danke an dieser Stelle allen, die mit mir offen, vertrauensvoll aber auch kritisch zusammen an unseren Gemeinden gearbeitet haben. Ich habe dadurch viel gelernt und ich bin davon überzeugt, dass die Kirche in einer sich schnell verändernden Gesellschaft einen festen Platz haben sollte, die, trotz aller menschlichen Ecken und Kanten, einen Raum zum Leben für alle sein kann.

 

Im Prediger Salomos heißt es:


Ein jegliches hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
Geboren werden hat seine Zeit - sterben hat seine Zeit,
weinen hat seine Zeit - lachen hat seine Zeit,
klagen hat seine Zeit ­ tanzen hat seine Zeit,
suchen hat seine Zeit - verlieren hat seine Zeit,
lieben hat seine Zeit - hassen hat seine Zeit,
Streit hat seine Zeit - Frieden hat seine Zeit.


Dieser Spruch vermittelt uns, dass alles, was wir machen und wie wir auch sein mögen, seine Zeit in Gottes Händen hat. Er vermittelt uns, dass es keinen Stillstand, nur Wandel und Fortschritt gibt und er zeugt von großem Optimismus, dass nach schweren Zeiten immer wieder gute Zeiten folgen. Nutzen wir unsere Lebenszeit dazu, Vertrauen auf Gott und Glauben an Jesus Christus zu suchen und zu finden. Wer sich auf Gott verlässt und diesen Jesus Christus seinen Herrn nennt und auch wirklich sein lässt, der findet Ruhe, Gelassenheit und Erfüllung in dieser Welt. Mögen auch wir das Vertrauen aufbringen, und den Mut haben auch in unserem Leben auf Gott zu setzen.


In diesem Sinn wünsche ich Ihnen und Euch alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.


Ihr und Euer
Pastor Sören Zastrow

 




Tageslosung von Mittwoch, 18. Oktober 2017
Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel?