Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder (Psalm 98,1).

Ja, manchmal muss man neue Lieder anstimmen, neue Wege gehen, neue Ziele sich suchen, neue Herausforderungen annehmen. Nicht immer kann alles bleiben, wie es ist. Gott steht für Beständigkeit, ist und bleibt derselbe, die selbe, auf sein Wort ist Verlass. Aber er wirkt auch immer wieder Neues in unserer Mitte, zeigt sich jeden Tag neu in seiner Liebe zu uns, offenbart uns immer wieder neue Seiten seiner Treue. Darum können Lieder gleich bleiben und dürfen doch auch neu werden, weil es mit Gott im Leben immer Neues zu entdecken gibt. – Ich melde mich zurück. Heute ist der erste Tag meiner langsamen beruflichen Wiedereingliederung. Ich musste und muss viel neu lernen nach so einem Herzinfarkt. Hab tolle Menschen kennengelernt in der Klinik und in der Reha. Habe vertraute Menschen an meiner Seite ganz neu wertschätzen gelernt: wie gut, euch haben zu dürfen! Habe Tipps bekommen, Gesprächsangebote, liebe Gesten, Briefe, Wünsche: habt alle Dank dafür. Habe Menschen in unseren Gemeinden, die einfach eingesprungen sind, als ich nicht konnte, und es lief bestens! Ich bin unendlich dankbar noch hier auf der Erde unter euch weilen zu dürfen.

„Wir ziehen hinauf nach Jerusalem!“ So sagte es Jesus und löste viel Freude, Erwartung, Hoffnung bei seinen Jüngern aus. Auf eine besondere Zeit mit ihm in der heiligen Stadt. Auf ein unvergessliches Passafest. Und auf weitere Wundertaten. Ja, und wer weiß, vielleicht würde Jesus in dieser heiligen Stadt noch mehr von sich offenbaren und zeigen. So dass alle merken: dass ist der Messias. Vielleicht würde jetzt wirklich die erhoffte Heilszeit anbrechen. „Wir ziehen hinauf nach Jerusalem“. Man zieht immer hinauf. Nach Jerusalem.

Moin Zusammen. Leider muss ich mit den Impulsen wohl erst einmal aussetzen. Liege hier im Krankenhaus … Das letzte Mal mit 10 Jahren oder so. Und jetzt gleich doch etwas heftig. Das Leben ist kostbar und riesig zerbrechlich. Hütet diesen Schatz! Jeder Tag ist ein grandioses Geschenk! – Heute ist Weltklimatag. Dazu eine Liedstrophe: Gott gab uns Ohren, damit wir hören, er gab uns Augen, dass wir uns sehn. Gott will nicht diese Erde zerstören, er schuf die gut, er schuf sie schön. –  So lasst uns auch alles tun die Erde zu erhalten! Schon um unserer Kids Willen. Bleibt behütet –

Euer Pastor Gerald

Gestern begann die fünfte Woche der Passionszeit. In der Aktion: Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden steht die Titelgeschichte unter der Überschrift: „Geht doch!“ Sie führt uns weit zurück in die frühen Geschichten der Bibel. Abraham ist im weit vorgerückten Alter von 75 Jahren mit seiner Ehefrau Sarah von Gott gerufen worden: seine Heimat zu verlassen und dorthin zu ziehen, wo Gott ihn haben will. Die beiden Eheleute neben Lot, ihren Neffen, mit auf die weite Reise.

Ein 10.000 Jahre alter Korb. Das Skelett eines etwa 12jährigen Mädchens. das liebevoll zugedeckt wurde, wie es wohl die Eltern in tiefer Trauer um ihr Kind gemacht haben müssen! Und Fragmente alter Bibelhandschriften, weit über 2000 Jahre alt. Das alles wurde jetzt gefunden in der „Höhle des Grauens“ , wie eine schwer zugängliche Höhle in der judäischen Wüste genannt wird. Ein Sensationsfund!

„Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“ (2. Mose 33,18 – Tageslosung für heute):– Mose traut sich was! Mal schnell den lieben Gott zu bitten ihn sehen zu dürfen. So ein brennender Dornbusch und dabei Gottes Stimme hören – das reicht Mose nicht mehr. Er will sehen! Und Gott? Er empört sich nicht über dieses Ansinnen. Aber er weist Mose darauf hin, dass das nicht einfach so geht mit unseren irdischen Sinnesorganen. Aber Gott wäre nicht Gott – der Gott, wie ihn die Bibel uns schildert, diese liebende Gottheit, die uns Menschen Wünsche nicht einfach abschlägt, sondern eben manchmal etwas anders als erwartet und doch wieder erfüllt: